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Hintergründe und Methodik
Länderteams für den Wissenstransfer
Ausbildungszentrum der Stiftung
Neue Plattformmodule
Die Plattform
Hintergründe und Methodik
Die Stiftung vermittelt Wissen und Verständnis in wesentlichen Bereichen der Staatsführung mit Hilfe einer umfangreichen, modularen Plattform, die die Länder mit dem notwendigen Instrumentarium ausstattet und es lokalen Fachkräften und Entscheidungsträgern ermöglicht, sich relevantes und praktisch anwendbares Wissen, basierend auf weltweit bester Praxis und Gepflogenheit, anzueignen und anzuwenden.
Die Module der Plattform bestehen in ihren jeweiligen thematischen Gebieten aus folgenden Programmen:
Öffentliche Bildung
der allgemeinen Bevölkerung unter Einbezug aller Medien (Fernsehen, Radio, Presse, Internet)
Kapazitätsaufbau
des Fachpersonals und der politischen Führung
Staatliche Infrastruktur
einschliesslich Gesetzgebung, Verwaltungsregeln, Organisations- und Umsetzungsrichtlinien für Aufsichtsorgane, Finanzinstitutionen, Kapitalmarktakteure und Gerichte
Transaktionsabwicklung und Qualitätsrichtlinien
in sämtlichen Bereichen der Finanz- und Kapitalmärkte
Sämtliche Module enthalten detaillierte Umsetzungsrichtlinien. Dadurch werden die Teams und die einzelnen Teilnehmer, die mit einer Umsetzungsaufgabe beauftragt wurden, mit einem grossen Mass an Verantwortlichkeit und Rechenschaftspflicht ausgerüstet. Diese Methodik erlaubt es der Stiftung, wissenschaftliche Kompetenzen und die Umsetzung von anwendbarem Wissen zu verbinden; eine Verbindung, die dem politischen und sozialen Fortschritt und Wohlergehen der einzelnen Länder zugutekommt.
Länderteams für den Wissenstransfer
Die Wissensvermittlung der Plattformmodule erfolgt im Fürstentum Liechtenstein mit Hilfe von intensiven Trainingsseminaren für einen ausgewählten Kreis von Vertretern eines Staates, der die Plattform von der Stiftung lizenziert hat. Dieser Vertreterkreis besteht aus gegenwärtigen und zukünftigen Führungspersonen und leitenden Beamten aus allen Bereichen der Staatsführung, einschliesslich Regierungs- und Parlamentsvertreter, Richter, Ökonomen, Aufsichtsbehörden, Lehrer aller Bildungsstufen, Journalisten, Psychologen und weiteren Berufsgattungen. Die Auswahl basiert auf deren Dienstalter und Stellung sowie der Fähigkeit, die Plattformmodule umzusetzen und damit die Wissensgemeinschaft in ihren Ländern über eine gezielte „lehre-den-Lehrer“-Strategie zu vergrössern.
Ausbildungszentrum der Stiftung
Die Grundschulung findet im Ausbildungszentrum der Stiftung in Vaduz statt und dauert etwa eine Woche. Dieser bewusst kurz angesetzte Zeitraum für die Wissensvermittlung basiert auf der speziellen Plattformmethodik, die ihren Schwerpunkt nicht nur auf die Vermittlung ihrer Kernprogramme legt (wie TV- und Radio-Drehbücher für die Aufklärung der Allgemeinbevölkerung, Mustergesetze und Entwürfe von Verordnungen, Richtlinien und Fragebogenpaletten zu Themenbereichen wie Sorgfaltspflicht), sondern gleichzeitig auch das notwendige Instrumentarium mitliefert, um die Vermittlung, die Verinnerlichung, die Umsetzung und die Verbreitung eben dieses Wissens sicherzustellen. In dieser Hinsicht erlangen die Teilnehmer der Erstausbildung am Trainingszentrum in Vaduz nicht nur umfangreiches Wissen, um den Entwicklungsbedürfnissen ihrer Heimatländer nachzukommen, sondern erhalten gleichzeitig das Werkzeug, um sicherzustellen, dass (a) die Module der Plattform sinnvoll und an die jeweiligen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Realitäten der einzelnen Ländern angepasst sind, und (b) sich die Anzahl von Fachspezialisten und Entscheidungsträgern durch systematische Trainingsprogramme und Zeitabläufe in dafür bestimmten Bildungszentren stets vergrössert. Die Belegschaft der Stiftung berät und begleitet die erste Ausbildungsgruppe von Staatsvertretern für die Dauer der jeweiligen nationalen Anpassung und Einführung der Plattformmodule während des Lizenzzeitraumes.
Neue Plattformmodule
Die Stiftung beabsichtigt, den bisherigen auf Finanzwissen und Wirtschaftsentwicklung basierenden Schwerpunkt der Plattform, einschliesslich der Beaufsichtigung und Verbesserung von Finanz- und Kapitalmärkten, die sich in der Vergangenheit in vielen erfolgreichen Unternehmungen als wertvoll erwiesen hat, auszuweiten. Schrittweise sollen neue Plattformmodule weiterer wichtiger Bereiche der Staatsführung mit einbezogen werden, wie Steuerwesen, Regulierung und Registrierung von Eigentum, Bildungssystem, Strafrechtssystem, Gesundheitswesen und politische Selbstbestimmung.
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9490 Vaduz
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